Funktionen

Sprache:
SCHRIFTGRÖSSE  - +
Drucken

Inhalt

News

20.11.2019

BESA Care mit Vortrag an der Konferenz „Pflegefachsprachen” in Basel

Am 14. November 2019 fand in Basel die internationale Konferenz «Pflegefachsprachen» statt. Unsere Pflegeexpertin, Elisabeth Schori, hielt einen Vortrag über die Anwendung der NANDA-I Pflegediagnosen in BESA System Version 5.


BESA Care entschied sich im Rahmen der Einführung von BESA System Version 5 dafür, den BESA Anwender/-innen bei der systematischen Bedarfsklärung die Nutzung einer international anerkannten Pflegefachsprache zu ermöglichen. Jeder interessierten Institution steht die lizenzierte NANDA-I Datenbank im BESA System zur Verfügung, dazu bieten wir Schulungen zum Thema Pflegediagnostik an.

Unsere Pflegeexpertin Elisabeth Schori zeigte an der internationalen Konferenz Pflegefachsprachen auf, wie die NANDA-I Pflegediagnosen bei der systematischen Bedarfsklärung mit BESA System angewendet werden können. Sie stellte unter anderem auch erste Auswertungen über die häufigsten NANDA-I Pflegediagnosen, die im Jahr 2018 in der Schweiz und in Vorarlberg angewendet wurden (im Sinne einer Prävalenzmessung) vor. Ebenso zeigte sie auf, wie viele Pflegediagnosen pro Erhebung formuliert werden, und ob es einen Zusammenhang zwischen der Pflegebedarfsstufe und der Anzahl formulierte Pflegediagnosen gibt.

Die Kongressteilnehmer/-innen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien kamen aus dem Bildungsbereich von HF und FH, aus dem Management diverser Settings und dem IT-Sektor. Auch viele grundsätzlich an Pflegeforschung interessierte Personen nahmen teil. Es wurde sehr geschätzt, dass mit den Daten von BESA aus dem Langzeitbereich wertvolle Auswertungen möglich sind, die für die Verbesserung der Pflegequalität verwendet werden können. Doch der Einsatz von BESA System allein reicht nicht aus. Noch wichtiger dabei ist, dass das Management dahinter steht und die Anwender/-innen im pflegediagnostischen Prozess von Fachleuten geschult sind.

Wenn, wie ein Kongressteilnehmer einwendet, das Management die Direktive „bei uns dürfen nicht mehr als 2 Pflegediagnosen gestellt werden” herausgibt, wird der Nutzen der Pflegediagnosen sehr eingeschränkt. Es besteht dann die Gefahr, dass neben den funktionalen Pflegediagnosen wie z.B. «Selbstversorgungsdefizite» und «beeinträchtigte Gehfähigkeit», die psychosozialen Diagnosen wie «Angst», «Trauer» und «Hoffnungslosigkeit» untergehen.

Zur Präsentation

 

Zurück zur Übersicht