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13.09.2016

Interview BESAdoc mit Frau Beatrice Kalbermatten, Alters- und Pflegeheim Santa Rita

Auf der Suche nach einem modernen und geeigneten Pflegedokumentationsinstrument haben sich die Oberwalliser Heime mittels Evaluationsverfahren für BESAdoc entschlossen. Über die Gründe für diesen Entscheid sprachen wir mit Frau Beatrice Kalbermatten, PDL im Alters- und Pflegeheim Santa Rita in Ried-Brig.

Frau Kalbermatten, wie und warum haben Sie sich dafür entschieden, BESAdoc als elektronische Pflegedokumentation zu nutzen?

B.K. Die Oberwalliser Pflegeinstitutionen bildeten eine gemeinsame Arbeitsgruppe. Wir verglichen verschiedene Produkte und analysierten diese. Nach der Auswertung der Ergebnisse entschieden wir uns für BESAdoc, da das Produkt unseren Bedürfnissen und unserem Pflegeverständnis am besten gerecht wird. Besonders wichtig war uns, dass der gesamte Pflegeablauf durchgängig abgebildet wird – von Informationssammlung über den diagnostischen Prozess bis hin zur Evaluation.  

Die Software ist bereits seit sieben Wochen in Ihrem Heim im Einsatz. Was hat sich in dieser Zeit in Bezug auf Abläufe und Pflegeprozess im Gegensatz zu früher verändert?

B.K. Im Santa Rita sehen wir die Umstellung auf BESAdoc nicht nur als Übergang vom Papier zur Elektronik. Natürlich ist es für uns eine grosse Erleichterung, dass wir künftig auf Papier verzichten können, keine Blätter suchen und sortieren müssen, nicht mehr mit unleserlichen Schriften kämpfen und fehlende Angaben eruieren bzw. ergänzen müssen. Auf diese Weise leisten wir auch unseren ökologischen Beitrag.

Mit der Einführung von BESAdoc in Santa Rita wurde aber vor allem eine Pflegequalitätsentwicklung ausgelöst. Die Pflegenden werden gefordert, analytisch und vernetzt zu denken. Die eigene Arbeit zu reflektieren wird von den Mitarbeitenden positiv erlebt. Die Einführungsphase ist zeitintensiv - ich bin jedoch überzeugt, dass der Dokumentationsaufwand mit der Zeit massiv reduziert wird.

Welche Funktionen von BESAdoc schätzen Sie am meisten?

B.K. Grundsätzlich beinhaltet BESAdoc alle Funktionen, die von den Pflegenden im Heim gewünscht waren. Wie ich zu Beginn bereits erwähnte, schätze ich persönlich die Verknüpfung der einzelnen Module (Leistungen, Ressourcen und BESAdoc) untereinander. Das heisst, dass ich dieselbe Angabe nicht zwei- oder dreimal an verschiedenen Orten dokumentieren muss, sondern dass sie automatisch über die Schnittstellen übernommen wird. An dieser Stelle möchte ich auch die Filterfunktionen im BESAdoc hervorheben, dank deren ich sehr schnell zu den gerade benötigten Informationen gelangen kann.

Wie leicht fällt Ihren Mitarbeitenden der tägliche Umgang mit BESAdoc?

B.K. Bis jetzt habe ich nur positive Rückmeldungen von unseren Mitarbeitenden bekommen. Sie dokumentieren engagiert und motiviert. An den Schulungen wollten wir die Mitarbeitenden bestärken, diese neue Aufgabe mit Interesse und Neugier anzugehen. Dies ist uns gelungen – alle arbeiten sehr engagiert mit der neuen Pflegedokumentation und haben Spass dabei. Ausserdem wissen sie ja, dass sie immer Ansprechpersonen haben, falls sie nicht weiterkommen sollen.

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