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27.04.2017

Verordnung elektronisches Patientendossier

Der Bundesrat hat die Verordnung zum elektronischen Patientendossier verabschiedet, seit dem 15. April 2017 ist das Gesetz in Kraft. Für die Alters- und Pflegeheime gilt eine Übergangsfrist von fünf Jahren – wir erklären Ihnen auf unserer Website mit einem informativen Video, was dies für Sie bedeutet.

Das elektronische Patientendossier (EDP) darf nicht verwechselt werden mit der elektronischen Pflegedokumentation im Heim. Im virtuellen elektronischen Patientendossier können die verschiedenen Institutionen wie Spital, Spitex oder Pflegeheim gesundheitsrelevante Daten abspeichern und mit Einwilligung des Patienten darauf zugreifen.

 

 

Die elektronische Pflegedokumentation im Pflegeheim wird in Zukunft über eine Schnittstelle den Zugang zum EPD ermöglichen. Aktuell ist noch nicht definiert, welche Daten genau im EPD abgelegt werden sollen. Die ersten EPD werden frühestens Mitte 2018 starten.

Verschiedentlich werden wir von unseren Kunden angefragt, wann das BESA System die eHealth-Anforderungen für den Datenaustausch mit dem EPD erfülle. Die Kunden von BESA Care haben den Vorteil, dass unsere IT-Entwicklungsfirma TECOST auch Softwarelösungen für Spitaler vertreibt. Für Spitäler ist eine kürzere EPD-Übergangsfrist vorgesehen, TECOST hat daher mit der Entwicklung der eHealth-Anpassungen für die Spitäler bereits begonnen. Wir rechnen damit, dass TECOST die entsprechenden Anpassungen in BESAdoc ab Mitte 2018 vornehmen wird.

Falls in Zukunft auch EPD-Schnittstellen zu BESA Leistungen oder BESA Ressourcen gefordert werden, ist die Entwicklung kein Problem: BESA Leistungen und BESA Ressourcen sind auf der gleichen Plattform wie BESAdoc aufgebaut, die bestehenden Schnittstellen können daher problemlos erweitert werden.

Was heisst dies nun für Sie als Alters- und Pflegezentrum? Sie müssen bis 2022 ein EPD «einführen», respektive sich einer «EPD-Gemeinschaft» anschliessen. Idealerweise verfügen Sie über eine elektronische Pflegedokumentation wie BESAdoc, welche Schnittstellen zum EPD unterstützt.

Weitere Informationen erteilt den CURAVIVA Mitgliedern der Beratungsdient von CURAVIVA.

Wir werden die weiteren EPD-Entwicklungen aktiv verfolgen und Sie frühzeitig informieren, wenn seitens BESA System Handlungsbedarf besteht.

 

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