Funktionen

Sprache:
SCHRIFTGRÖSSE  - +
Drucken

Inhalt

News

27.04.2017

Kalibrierung BESA – Rai Index 2016

Einige Kantone planen, den neuen RAI-Index 2016 einzuführen. Welche Auswirkungen hat dies für die BESA Kunden? Erfahren Sie mehr über den Stand der Zusammenarbeit von BESA Care mit den Kantonen.

Der aktuelle BESA Leistungskatalog LK2010 wurde entwickelt, um die psychogeriatrischen Leistungen besser zu erfassen. Die Entwicklung erfolgte durch CURAVIVA Schweiz gemeinsam mit Krankenversichern und Expertengruppen. Anschliessend wurden die ermittelten Minutenwerte der Leistungsitems in Zeitstudien überprüft und angepasst.

Die CURAtime Zeitmessungen der letzten Jahre bei über 2000 Bewohnern zeigen, dass die mit dem Leistungskatalog LK2010 ermittelten Pflegeminuten die gemessenen KLV-Leistungen gut abbilden. Im Jahr 2011 wurde aber von einer nationalen Steuergruppe entschieden, die beiden Systeme BESA und RAI zu kalibrieren, als Empfehlung an die Kantone: Der BESA Leistungskatalog LK2010 wurde um 8.45% gekürzt (mit Ausnahme der Kantone Graubünden, Luzern und Wallis).

Auch der RAI Index 2016 wurde entwickelt, um psychogeriatrische Leistungen besser abzubilden. Einzelne Kantone planen die Einführung dieser neu kalibrierten RAI-Version. Da die Krankenversicherer den neuen RAI Index 2016 aber nicht akzeptieren, ist das Projekt der Umstellung ins Stocken geraten.

BESA Care hat die betroffenen Kantone darüber informiert, dass bei einer Umstellung auf den RAI Index 2016 entsprechend die Kalibrierung des BESA Leistungskataloges aufgehoben werden muss. So ist gewährleistet, dass beide Systeme gleichbehandelt werden.

Einzelne Kantone haben uns dies zugesichert, sie werden die Kalibrierung des BESA Systems auf den Zeitpunkt der Einführung des RAI Index 2016 aufheben. Andere Kantone sind ganz grundsätzlich gegen die Einführung eines RAI Index 2016, da dieser den aktuellen gesetzlichen Grundlagen widerspreche.

Für die BESA Kunden ist daher gewährleistet, dass sie gegenüber dem RAI System nicht benachteiligt werden. Es gibt heute keine Gründe mehr, aus rein finanziellen Gründen von BESA zu RAI oder von RAI zu BESA zu wechseln. Wir sind der Überzeugung, dass sich die Institutionen aus pflegefachlichen Überlegungen oder aufgrund der Dienstleistungsqualität für ein Bedarfsklärungssystem entscheiden sollen.

 

Zurück zur Übersicht